Spurlautprüfung am 18.10.2020 bei Happertshausen und Nassach
 

Glücklicherweise konnte die Spurlautprüfung in Happertshausen trotz anhaltender Corona-Pandemie durchgeführt werden! 

Zur Prüfung reisten acht Dackel mit ihren Führerinnen/Führern bei dichtem Nebel in Happertshausen an. Nach herzlichem Empfang - unter Einhaltung der Coronarichtlinien – durch den Sektionsvorsitzenden Prof. Georg Härtel und den Richterobmann Hubert Stäblein am Sportheim in Happertshausen wurden die Formalitäten erledigt und es erfolgte die Auslosung der Losnummern. 

Im Anschluss fuhren wir ins naheliegende Prüfungsrevier. Vier der Teilnehmer begannen im Nebel mit der noch erforderlichen Schussfestigkeitsprüfung. Danach reihten wir uns am gegenüberliegenden Rapsfeldrand auf und die Spurlautprüfung konnte beginnen. Ich selbst hatte für mein Dackelmädchen Rieke vom Nonnenschlag und mich die Losnummer 1 gezogen. Losnummer eins – ich wusste nicht so recht, ob ich mich darüber freuen sollte. Bereits nach wenigen Metern auf dem Rapsfeld mit flachem Bewuchs saß in unserer Nähe der erste Hase und Rieke durfte mit der Spurlautarbeit beginnen. Sie ließ sich gut auf der Hasenspur ansetzen, nahm diese sofort auf und begann sogleich Laut zugeben – da ging mir als Führerin das Herz auf und die Anspannung lies etwas nach. Rieke arbeitete ihre Hasenfährte sehr weit über verschiedenen Bewuchs, hügelig ab- und aufwärts, über einen Bach und der Hasenspur folgend. 

Und währenddessen lichtete sich der Nebel und die Sonne ging auf und es war herrliches Prüfungswetter. Glücklicherweise konnten in circa eineinhalb Stunden vier gut zu verwertende Hasen genutzt werden und bereits die Hälfte der Prüflinge ihren Spurlaut beweisen. 

Danach fuhr die ganze Mannschaft in einen anderen Revierteil und es gab erst einmal eine leckere Brotzeit und für die Dackel etwas Zeit zum Ausruhen, bevor es auf die weitere Hasensuche ging. Dank der Revierkenntnis von Elmar Brückner und Corina Ebner, sowie der zahlreichen Unterstützung von Treibern konnten zügig weitere Hasen ausfindig gemacht und gearbeitet werden, sodass die Prüfung bereits zur Mittagszeit beendet war. 

Am Sportheim in Happertshausen fanden sich alle Teilnehmer wieder ein. Nach Auswertung der Leistungen erfolgte die Preisverteilung und Rieke erhielt für ihre Leistung den Tagessieg – das freute mich natürlich riesig! Bedanken möchte ich mich herzlich bei Jutta Brückner für die leckere Verpflegung während der Prüfung, wie auch dem Prüfungsleiter, den Richtern und bei Elmar Brückner und Corina Ebner für die Benutzung der Reviere und somit schönen Prüfungstag. 

Anne Bauersachs 

Ergebnis:
Fiby von der Laaberbergmeute, langh. 75 Punkte,  2. Preis
BF: Thorsten Röser, Neustadt

Old Ludwig von der Altmühl, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
BF: Vanessa Güthoff, Hitzhofen

Astor von der Teckelponderosa, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
BF: Ansgar Mette, Gerbrunn

Gustl vom Aderkamp, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
BF: Dorothea Marquardt, Gerbrunn

Katastrophe vom alten Friedrich FCI, rauhh., 100 Punkte,  1. Preis
BF: Jens Radtke, Bayreuth

Endo vom Salvenblick FCI, rauhh., 100 Punkte, 1. Preis
BF: Johannes Hiesl, Küps

Tagessieger Rieke vom Nonnenschlag, rauhh., 100 Punkte, 1. Preis
BF: Dr. Anne Bauersachs, Rödental

Hanns-Gareis-Gedächtnis-Zuchtschau am 4.10.2020 in Rödental

2020! Ein verrücktes Jahr, dennoch entschloss sich die Vorstandschaft der Sektion, die in der Jahresplanung angekündigte Hanns-Gareis-Zuchtschau in Mönchröden durchzuführen. Allein die Anmeldung war schon eine Herausforderung, vorab die schriftlichen Unterlagen vorbereiten, vorort die Anwesenheitsliste führen, Maske tragen, 
Abstand halten, Ahnentafel und Impfpass bereithalten. Doch dies alles, meisterten die Teilnehmer vorzüglich. Zur „Belohnung“ konnte sich dann jeder eine Sektionstasse, die anlässlich des 50jährigen Jubiläums gefertigt wurde, abholen. Der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Georg Härtel, begrüßte zu Beginn um 10:30 Uhr Teilnehmer, Gäste und besonders Richter Artur Lewantowitsch von der DTK Gruppe Offenbach-Mühlheim. Er bat nochmals alle Anwesende auf die Einhaltung der bestehenden Hygiene Regeln zu achten und am Richtertisch eine Maske zu tragen. 

36 Hunde waren gemeldet, doch leider konnte ein Hund, wegen eines plötzlich auftretenden Notfalles nicht teilnehmen. 

Hr. Lewantowitsch erklärte jedem Teilnehmer ausführlich die Beschaffenheit des Haarkleides, des Gebäudes, des Gangbildes, den Zahn- und Rutenstatus ihres Hundes. Da ein Hund mit „Geschirr“ vorgestellt werden sollte, erläuterte er den Anwesenden verständlich, warum es nicht unbedingt ein Vorteil ist, seinen Hund an einem Geschirr spazieren zu führen. 

Insgesamt bewertete er 16 Hunde mit vorzüglich, 11 Hunde mit sehr gut, zwei Hunde mit vielversprechend und vier Veterane. Ein Hund blieb ohne Bewertung und ein Hund wurde disqualifiziert. 

Von den in der Jüngstenklasse vorgestellten, wurde Erbse von Holschendorf, Besitzer Dolores Benavides-Ulbrich aus Ködnitz als schönster Junghund erkoren. Von den vier Veteranen wurde Helika vom Nonnenschlag, Besitzer Elmar Brückner aus Hofheim auf Platz eins gesetzt. In den Haararten Langhaar, viel die Wahl auf Neila vom Nordener Rosengrund, Besitzer Andreas Roder aus Fürth, bei Kurzhaar war es Chanel von der flinken Pfote, Besitzer Ronny Geier aus Löffelsterz. Den Pokal für den schönsten Rauhhaar erhielt die Hündin Rani vom Nonnenschlag, Besitzer Ines Beinroth aus Helbra. Sie war gleichzeitig schönster Hund der Ausstellung. Nachdem alle ihre Runden gelaufen waren, durften die kleinsten Hundeführer ihre Lieblinge zeigen. Jedes Kind erhielt eine Ansteckrosette und Süßigkeiten. Beim Überreichen der Pokale wurde Richter Lewantowitsch von Roswitha Eckstein und Rosi Bauersachs unterstützt. Zum Abschluss bedankte sich der 1. Vorsitzende für das faire Richten bei Hr. Artur Lewantowitsch mit einem kleinen Präsent, bei Frau Gerlinde Schwenk, Wirtin des Sportheimes TSV Mönchröden für die Verpflegung und wünschte dann allen einen guten nach Hause Weg.

Jutta Brückner

Fotos wurden von Jutta Brückner und Jörg Seedorf zur Verfügung gestellt, danke.