Spurlautprüfung am 17. April 2021 in Melkendorf 

Treffpunkt zur Prüfung war um 8:30 Uhr an der Kirche in Melkendorf. Nachdem alle 6 Teilnehmer und Richter vollständig waren, fuhren wir zu einem Bauernhof, dort folgte eine kurze Begrüßung durch den Prüfungsleiter Prof. Dr. Georg Härtel. 

Hier konnten wir uns noch kurz etwas mit Kaffee und Kuchen stärken. Während unsere Richter Dr. Walter Förtsch, Dr. Jutta Stadler und Roswitha Eckstein die Unterlagen für die Prüfung einsammelten. Nun wurden noch die Startnummern ausgelost, damit konnte es losgehen. 

Kurze Unruhe kam nochmals auf, da sich ein Dackel zusammen mit einem Autoschlüssel im verriegelten Fahrzeug befand, das Problem wurde schließlich mit dem Ersatzschlüssel gelöst. 

Im Revier ging es dann mit der Schussfestigkeitsprüfung los, mit der alle geprüften Dackel keine Probleme hatten. Jetzt konnte die eigentliche Spurlautprüfung beginnen, wir stellten uns in Reihe auf die nächste Brachfläche und gingen gleichmäßig vorwärts. Nach kurzer Zeit hatten wir einen Hasen und der erste Teckel konnte angesetzte werden. In dem Feldrevier konnte man schön sehen und hören wie der Dackel arbeitete. 

Leider setzte dann typisches Aprilwetter mit leichten Nieselregen ein, die Hasen dürften jetzt nicht mehr ganz so locker sitzen. Hasen müsste es aber trotzdem genug in dem Revier geben, Brachflächen, Hecken und Sträucher gibt es einige. 

So gingen wir weitere Flächen ab und es dauerte nicht sonderlich lange und der nächste Hase wurde gefunden, ich war mit meinem Quigley von Schloß Rosenau an der Reihe. Ich setzte meinen Dackel an, Quigley wusste genau was er machen sollte und war nach wenigen Metern schön auf der Spur und gab Laut, kurze Bedenken hatte ich noch als ein Stück Rehwild seine Hasenspur kreuzte, doch er hat sich aber nicht davon abbringen lassen. 

Bis zur Mittagszeit hatte jeder Dackel die Möglichkeit einen Hasen und bei Bedarf den zweiten Hasen zu arbeiten. Zurück am Bauernhof werteten die Richter die Prüfung aus, während wir nochmals eine Pause hatten und bei ein paar Debreziner Würstchen das ein oder andere Gespräch führten. 

Unser Richterobmann gab die Ergebnisse bekannt, alle Dackel hatten bestanden, was scheinbar nicht immer der Fall ist. Zur Erinnerung an den Prüfungstag wurde eine Medaille und eine Urkunde überreicht. 

Ein besonderer Dank ergeht an Revierinhaber Clemens Ulbrich und seiner Familie, von der wir den ganzen Tag über bestens verpflegt wurden. 

Vielen Dank auch an das Richterteam für die faire und entspannte Durchführung der Prüfung. 

Martin Butz 

 
Ergebnis:
Erbse von Holschendorf, rauh.-Zwerg, 50 Punkte, 3. Preis
BF: Dolores Ulbrich, Ködnitz
Adelheid vom Fenrisborn FCI, kurzh., 91 Punkte, 2. Preis
BF: Sascha Sebald, Gundelsheim
Cosi vom Schwarzwaldrand, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
Dr. Michael Schmidt, Kulmbach
Niek vom Dreiburgenland, rauh.-Zwerg, 100 Punkte, 1. Preis
BF: Rosemarie Berndt, Weissenbrunn
Crex von der Silbersuhle FCI, rauhh., 100 Punkte, 1. Preis
BF: Isabel Plasa-Rost, Eltmann
Tagessieger Quigley von Schloß Rosenau, rauhh. 100 Punkte, 1. Preis
BF: Martin Butz, Sonnefeld