Baueignungsbewertung
Nach tierschutzgerechter Einarbeitung haben das Leistungszeichn BhFK/95 erhalten:
Xanthippe vom Fallbachtal
Wolga vom Linteler-Forst FCI
Rosi vom Nonnenschlag
Fiby von der Laberbergmeute
Persa vom Rottelbach
Kaiser-Franz II aus Erdinger Rauhhaar

Einarbeitung am Schwarzwild
Das Leistungszeichen ESw haben nach tierschutzkonformer Einarbeitung erhalten:
Xanthippe vom Fallbachtal
Hannes vom Jungholz
Kaiser-Franz II aus Erdinger Rauhhaar
Ombra von den Eifelhexen

Spurlautprüfung am 18.10.2020 bei Happertshausen und Nassach
 

Glücklicherweise konnte die Spurlautprüfung in Happertshausen trotz anhaltender Corona-Pandemie durchgeführt werden! 

Zur Prüfung reisten acht Dackel mit ihren Führerinnen/Führern bei dichtem Nebel in Happertshausen an. Nach herzlichem Empfang - unter Einhaltung der Coronarichtlinien – durch den Sektionsvorsitzenden Prof. Georg Härtel und den Richterobmann Hubert Stäblein am Sportheim in Happertshausen wurden die Formalitäten erledigt und es erfolgte die Auslosung der Losnummern. 

Im Anschluss fuhren wir ins naheliegende Prüfungsrevier. Vier der Teilnehmer begannen im Nebel mit der noch erforderlichen Schussfestigkeitsprüfung. Danach reihten wir uns am gegenüberliegenden Rapsfeldrand auf und die Spurlautprüfung konnte beginnen. Ich selbst hatte für mein Dackelmädchen Rieke vom Nonnenschlag und mich die Losnummer 1 gezogen. Losnummer eins – ich wusste nicht so recht, ob ich mich darüber freuen sollte. Bereits nach wenigen Metern auf dem Rapsfeld mit flachem Bewuchs saß in unserer Nähe der erste Hase und Rieke durfte mit der Spurlautarbeit beginnen. Sie ließ sich gut auf der Hasenspur ansetzen, nahm diese sofort auf und begann sogleich Laut zugeben – da ging mir als Führerin das Herz auf und die Anspannung lies etwas nach. Rieke arbeitete ihre Hasenfährte sehr weit über verschiedenen Bewuchs, hügelig ab- und aufwärts, über einen Bach und der Hasenspur folgend. 

Und währenddessen lichtete sich der Nebel und die Sonne ging auf und es war herrliches Prüfungswetter. Glücklicherweise konnten in circa eineinhalb Stunden vier gut zu verwertende Hasen genutzt werden und bereits die Hälfte der Prüflinge ihren Spurlaut beweisen. 

Danach fuhr die ganze Mannschaft in einen anderen Revierteil und es gab erst einmal eine leckere Brotzeit und für die Dackel etwas Zeit zum Ausruhen, bevor es auf die weitere Hasensuche ging. Dank der Revierkenntnis von Elmar Brückner und Corina Ebner, sowie der zahlreichen Unterstützung von Treibern konnten zügig weitere Hasen ausfindig gemacht und gearbeitet werden, sodass die Prüfung bereits zur Mittagszeit beendet war. 

Am Sportheim in Happertshausen fanden sich alle Teilnehmer wieder ein. Nach Auswertung der Leistungen erfolgte die Preisverteilung und Rieke erhielt für ihre Leistung den Tagessieg – das freute mich natürlich riesig! Bedanken möchte ich mich herzlich bei Jutta Brückner für die leckere Verpflegung während der Prüfung, wie auch dem Prüfungsleiter, den Richtern und bei Elmar Brückner und Corina Ebner für die Benutzung der Reviere und somit schönen Prüfungstag. 

Anne Bauersachs 

Ergebnis:
Fiby von der Laaberbergmeute, langh. 75 Punkte,  2. Preis
BF: Thorsten Röser, Neustadt

Old Ludwig von der Altmühl, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
BF: Vanessa Güthoff, Hitzhofen

Astor von der Teckelponderosa, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
BF: Ansgar Mette, Gerbrunn

Gustl vom Aderkamp, rauhh., 97 Punkte, 1. Preis
BF: Dorothea Marquardt, Gerbrunn

Katastrophe vom alten Friedrich FCI, rauhh., 100 Punkte,  1. Preis
BF: Jens Radtke, Bayreuth

Endo vom Salvenblick FCI, rauhh., 100 Punkte, 1. Preis
BF: Johannes Hiesl, Küps

Tagessieger Rieke vom Nonnenschlag, rauhh., 100 Punkte, 1. Preis
BF: Dr. Anne Bauersachs, Rödental